Neubau Grundschule: Feierliches Richtfest unter weiß-blauem Himmel

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1. Bürgermeister Stefan Kolbe hielt seine Begrüßungsrede hoch oben auf dem Baugerüst.

„Wer baut, glaubt an die Zukunft“

 

(KA) Der Wettergott hat es gut mit den Karlsfeldern gemeint, als am 1. Oktober 2019 das Richtfest für die 6-zügige Grundschule mit Dreifachturnhalle mit den Gemeinderäten, der Dachauer Politprominenz, Bauverantwortlichen, Planern, Architekten, Handwerkern, Schulleitern und anderen gefeiert wurde.

 

Erster Bürgermeister Stefan Kolbe, der seine Begrüßungsrede hoch auf dem Baugerüst hielt, war sichtlich stolz auf das fortgeschrittene Projekt. Der Neubau der Schule war ein langer Prozess. Nach langen Diskussionen wurde der Entschluss gefasst, dass eine Erweiterung der alten Schule nicht sinnvoll und ein Neubau der richtige Weg ist. Die Idee hierzu kam im Jahre 2013, im September 2014 wurde das Projekt offiziell beschlossen und im Juni 2015 folgte der Architektenwettbewerb. Das große Projekt startete schließlich im Oktober 2016, die Erdarbeiten begannen im September 2018 und der Rohbau im Februar dieses Jahres. „Spätestens im September 2021 soll die Schule in Betrieb genommen werden“, verkündete Kolbe zuversichtlich. Die voraussichtlichen Kosten wurden auf 34 Millionen Euro geschätzt, die Gemeinde Karlsfeld erhielt für ihr Projekt einen Zuschuss von 15 Millionen Euro.

 

Landrat Stefan Löwl betonte in seiner anschließenden Rede, wie schwierig ein öffentlicher Bau sei und zollte den Verantwortlichen großen Respekt. Er sei auch ein bisschen neidisch auf das rasche Tempo beim Bau, das er sich für andere Projekte im Landkreis Dachau wünschen würde. „Die 6-zügige Grundschule mit ihrer Größe zeigt das rasante Wachstum in der Region. Wer baut, glaubt an die Zukunft“, so Löwl. „Ich freue mich, dass die Schüler bald ein neues Zuhause haben“.

 

Der Dachauer Landtagsabgebordnete Bernhard Seidenath bemerkte, der Neubau zeige, wie sehr die Gemeinde Karlsfeld prosperiert und lobte die große Leistung der Gemeinde und der Gemeinderäte. „In Bayern wächst der Dachauer Landkreis am schnellsten“, verkündete Seidenath stolz. „Der Zuschuss von 15 Millionen Euro ist ein gut angelegtes Geld, denn Bildung ist uns wichtig“.

 

Josef Rieger, Niederlassungsleiter der Zech Bau GmbH, hielt einen humorvoll gereimten Richtspruch, über ihm hang hoch oben der mit bunten Bändern geschmückte Richtkranz. Traditionsgemäß trank er einen Schluck Sekt und warf das Glas gekonnt über die Schultern. Zum Glück zersprang dieses, denn tue es das nicht, steht der Bau unter keinem guten Stern, so ein alter Aberglaube. Abschließend lud er alle Gäste zum Richtschmaus im Inneren der Baustelle ein.

 

 

Eckdaten zur neuen Grundschule:

 

2-stöckig mit 3 Bauteilen (6 Nutzungseinheiten) verbunden durch 2 Magistralen und Aufzug im Mittelbauteil.

4 Cluster à 6 Klassenzimmer, 3 Nebenräume, 1 Ganztagesraum, Lehrer- und Inklusionsraum, Forum und Garderobe, WC-Anlage und Behinderten WC, Lagerräume.

Bauteil B EG: Musik-/Mehrzweckraum, Aula, sowie eine Mensa für 150 Personen, in 2 Schichten bis 300 Personen, EDV-Raum, Schulküche, Hausmeisterbüro, Erste Hilfe Raum, Technikräume.

Bauteil C EG: Verwaltung, Lehrerzimmer, Teeküche, Nebenräume, 3 Fachräume, Mittagsbetreuung für 2 Gruppen à 25 Kinder inkl. Nebenräume

 

Dreifachturnhalle:

EG mit WC-Anlage und Behinderten-WC, Behindertenumkleide mit Sanitäranlagen, Garderobe für Veranstaltungen, Aufzug, 4 Geräteräume, Außengeräteraum, Lager, Hausmeisterwerkstatt, Technikbereich.

OG mit Gymnastikraum, 6 Umkleiden und 3 Lehrerumkleiden mit Sanitäranlagen, Tribüne mit Sitzbänken für bis zu 200 Personen.

 

 

Foto: KA

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