Wasserwerk Karlsfeld - Beschreibung

Wassertanks

Das Karlsfelder Trinkwasser, das einer Untersuchung zu Folge bis zu 13.000 Jahre alt ist, wird heute bei einer durchschnittlichen jährlichen Fördermenge von rund 1,0 Mio. m³ mit 5 Brunnen aus einer Tiefe von bis zu 200 Meter gefördert.

 

Dieses Wasser ist eisen- und manganhaltig und frei von Sauerstoff und muss deswegen durch Zugabe von reiner Luft (mittels Druckbelüftung) und dem Entzug des Eisens bzw. des Mangans aufbereitet werden.

 

Die Aufbereitung erfolgt im Oxidator und den zwei parallel geschalteten Quarzkiesfiltern. Dabei wird im Oxidator das Wasser unter Druck mit reiner Luft angereichert. Das bewirkt, dass das Mangan und das Eisen durch Oxidation aufflockt und anschließend in den nachgeschalteten Quarzfiltern ausgefiltert werden kann.

Grossansicht in neuem Fenster: Quarzfilter 

Die Quarzfilter sind mindestens einmal wöchentlich zu spülen. Der dabei anfallende Spülschlamm wird in das Schlammabsetzbecken geleitet, wo er bis zur Entsorgung gesammelt wird. Nach Abschluss der Aufbereitungsphase gelangt das Wasser in die Saugbehälter, wo es sich von der vorherigen Druckbelüftung entspannen kann. Aus diesen Saugbehältern wird dann das Wasser bedarfsabhängig mittels drehzahl-geregelter Druckpumpen über das Rohrnetz an den Verbraucher abgegeben.

 

Derzeitige Wasserbrauchsgebühr siehe Steuern, Gebühren, Beiträge

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