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Gemeinde Karlsfeld im Landkreis Dachau  |  E-Mail: info@karlsfeld.de  |  Online: http://www.karlsfeld.de

Ehre, wem Ehre gebührt! – Feierliche Verleihung der Bürgermedaillen in Karlsfeld

Ehre, wem Ehre gebührt! – Feierliche Verleihung der Bürgermedaillen in Karlsfeld
Die Geehrten: V.l. Peter Simkaitis, Wolfgang Faltermeier und Anton Cremers mit dem 1. Bürgermeister Stefan Kolbe bei der Verleihung.

(KA) In der Gemeinderatssondersitzung am 08.03.2018 gab es im Karlsfelder Rathaus einen erfreulichen Anlass. In einem feierlichen Rahmen mit zahlreichen Gästen wurden großen Persönlichkeiten die Bürgermedaillen verliehen. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Vivaldi-Orchester.

 

Bürgermeister Stefan Kolbe eröffnete seine Rede mit den Worten des früheren amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy: „Frag nicht, was dein Land für dich tun kann, sondern frag, was du für dein Land tun kannst“.

 

Das Wirken dieser Menschen zu würdigen, die auf vielfältige Weise etwas für andere tun, das ist der Gemeinde Karlsfeld wichtig. Als äußeres Zeichen des Dankes und der Anerkennung verleiht die Gemeinde Karlsfeld deshalb seit 1998 die Bürgermedaille. An diesem Abend wurden Anton (Toni) Cremers, Wolfgang Faltermeier und Peter Simkaitis die Bürgermedaillen überreicht.

 

Anton Cremers

 

Seit 1973 engagiert sich Toni Cremers ehrenamtlich für die Gemeinde. Er war Elternbeirat an der Verbandsgrundschule Karlsfeld, davon zwei Jahre als Vorsitzender der deutschen und griechischen Schulen sowie Mitglied im Vorstand der Volkshochschule, zunächst als Schriftführer, ab 1980 dann als Vorsitzender. Herr Cremers war maßgeblich daran beteiligt, dass in dieser Zeit das Programm erheblich ausgeweitet und die Volkshochschule 1986 in eine gemeindliche VHS überführt wurde. Zudem engagierte er sich in dieser Zeit als Dozent.

 

Auch sportliche Erfolge konnte Toni Cremers immer wieder vorweisen: 1975 trat er als Leichtathlet in den TSV Eintracht Karlsfeld ein. Sein Vereinsrekord im Dreisprung aus 1979 besteht bis heute. Im Tanzsport errang Toni Cremers mit seiner Frau Gudrun mehrere Preise. Sein Herz für andere Sportarten beweist er mit seiner Mitgliedschaft und aktiven Teilnahme in den Abteilungen Turnen, Leichtathletik und Triathlon.

 

2006 übernahm Toni Cremers spontan die Funktion des Präsidenten des TSV Eintracht Karlsfeld nach dem plötzlichen Tod von Franz Schiebl.

 

Als ehemaliger Leistungssportler in mehreren Disziplinen, war es ihm ein großes Anliegen, dass der Verein attraktive Sportangebote für eine breite Bevölkerungsschicht bietet, nach dem Motto „Sport für Alle zu sozial verträglichen Preisen“. Insbesondere Kinder und Jugendliche sollen durch den Sport lernen, dass es Höhen und Tiefen gibt, dass Erfolg auch mit „immer wieder nach vorne schauen“ zu tun hat.

 

Genauso wichtig war ihm, dass auch der ältere Mensch die Möglichkeit von Aktivitäten in einer Gemeinschaft be- bzw. erhält (d.h. im Verein alt werden können, aber auch als älterer Mensch den Verein „entdecken“).

 

2014 übergab Toni Cremers die Vereinsführung in andere Hände. Sein Engagement für den Verein ist jedoch weiterhin ungebrochen. Er hat sich danach als Seniorenbeauftragter im TSV engagiert. Er setzt die Basisarbeit für die Vereinschronik fort, arbeitet im Redaktionsteam der Vereinszeitschrift „Eintracht Kurier“ mit und leitet verschiedene Projekte.

 

Toni Cremers hat als „Macher“ den TSV Eintracht Karlsfeld nachhaltig positiv gestaltet, nicht zuletzt auch durch sein Vorbild als Sportler. Sein hohes soziales und menschenverbindendes Engagement ist sehr geschätzt. Dass ihm das Ehrenamt wichtig ist, beweist er immer wieder.

 

Wolfgang Faltermeier und Peter Simkaitis

 

40 Jahre unermüdlicher Dienst für die Gemeinde Karlsfeld und der Sicherheit der Karlsfelder Bürger, verbunden mit vielen unzähligen Einsatz-, Organisations- und Übungsstunden und der stetigen Bereitschaft zu jeder Tages- und Nachtzeit, zeichnen die beiden 2017 ausgeschiedenen Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Karlsfeld, Wolfgang Faltermeier und Peter Simkaitis, aus.

 

Wolfgang Faltermeier trat im Jahre 1977 der Freiwilligen Feuerwehr Karlsfeld bei und stellte sein ganzes persönliches Engagement in den Dienst der Freiwilligen Feuerwehr. Er qualifizierte sich als Maschinist, Drehleitermaschinist, Atemschutzträger und Bootsführer für die anspruchsvolle ehrenamtliche Tätigkeit in der Feuerwehr Karlsfeld.

 

Seinen Dienst als Kommandant der Feuerwehr Karlsfeld trat er 1993 an. In dieser Tätigkeit leitete er die Feuerwehr insgesamt 24 Jahre, unterstützte den Feuerwehrverein in der Vorstandschaft ebenfalls 24 Jahre und war für ca. 3.600 Einsätze, 520 Übungen und über 400 Dienstversammlungen verantwortlich.

 

Sein Fachwissen stellte er darüber hinaus als Kreisbrandmeister für Karlsfeld und Bergkirchen, als auch für Einsatzübungen und Leistungsprüfungen der Kreisbrandinspektion, zur Verfügung.

 

1994 wurde unter seiner Führung als Kommandant und unter großer Anteilnahme der Karlsfelder Bevölkerung das Feuerwehrgerätehaus an der Falkenstraße 32 seiner Bestimmung übergeben und feierlich eingeweiht.

 

1989 trat er seinen Dienst bei der Werkfeuerwehr Krauss-Maffei an. Dort wurde er 1997 zum stellvertretenden Schichtführer und 2001 zum Leiter der Werkfeuerwehr Krauss-Maffei ernannt. 2003 wurde Wolfgang Faltermeier zum Kreisbrandmeister für den Landkreis Dachau bestellt.

 

Peter Simkaitis trat ebenfalls im Jahre 1977 bei und unterstützte ebenfalls für 24 Jahre die Freiwillige Feuerwehr als stellvertretender Kommandant. 1993 trat auch er seinen Dienst in dieser Position an. Genauso wie Wolfgang Faltermeier ist er 40 Jahre als Atemschutzträger, Maschinist und Drehleitermaschinist sowie als Bootsführer tätig.

 

Seit 1985 ist er Mitglied der Werkfeuerwehr MTU/MAN, ab 1994 als Leiter der Werkfeuerwehr.

 

Auch er kommt auf viele ungezählte Arbeits-, Einsatz- und Dienststunden im gleichen Umfang. Wer weiß, wieviel Fortbildungs- und Übungsaufwand und die Einsätze erfordern, kann die Leistung ermessen. Wolfgang Faltermeier und Peter Simkaitis haben sich um die Feuerwehr Karlsfeld in besonderer Weise verdient gemacht

 

Foto: KA

 

 

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