Geschichte

Wappen

Durch die zunehmende Bevölkerung und die wachsende Bedeutung der Gemeinde Karlsfeld erscheint es notwendig, ein eigenes Gemeindewappen zu führen", lautete ein Beschluss des Karlsfelder Gemeinderates vom 17. Oktober 1958. Nach mehreren Anläufen genehmigte das Bayerische Innenministerium das Gemeindewappen am 30. Oktober 1967.

 

Die Beschreibung des Wappens:

„Gespalten von Grün und Gold; vorne ein silberner Rohrstängel mit zwei Blättern, hinten ein überdachter Ziehbrunnen mit Eimer und Kette".

 

Die Gemeinde Karlsfeld entstand in neuerer Zeit durch die Urbarmachung der unwirtlichen Moosgründe. An älteren Wohnplätzen gab es in der Gemarkung verschiedene Schwaigen (Viehhöfe), von denen besonders die Rothschwaige durch eine bis ins Mittelalter zurückreichende Geschichte bemerkenswert ist. Sie wurde bereits im 12. Jh. von den Grafen von Dachau dem Kloster Indersdorf übereignet.

 

Zur Darstellung der früheren geographischen Situation der Gemarkung Karlsfeld eignete sich der silberne Mooskolben im grünen Feld. Als Hinweis auf die Geschichte der Gemeinde dient das dem Wappen der altbayerischen Familie Brunner entnommene Bild (Ziehbrunnen), das aus dem 15. Jh. nachweisbar ist. Aus dieser Familie stammten verschiedene Pröbste des Klosters Indersdorf. Durch die Wappenfigur werden die alten Beziehungen zwischen dem Kloster und dem Karlsfelder Gebiet und damit die Geschichte der Gemeinde dokumentiert.

 

Die historischen Fotos in diesem Kapitel stammen von Ilsa Oberbauer und wurden ihr zum Teil von Karlsfelder Familien für ihre Bücher überlassen.

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