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AusgleichsflächenAusgleichsfläche an der Würm - Bereich RothschwaigeZwischen der Querung der Würm unter der Alten Münchner Straße und den nördlich davon gelegenen Siedlungsbereichen der Rothschwaige wurde auf einem 14 m breiten Streifen auf der westlichen Seite der Würm eine Gewässerrenaturierung als Ausgleich für die Bebauung "LIDL" durchgeführt. Die Länge des betreffenden Würmabschnittes beträgt ca. 270 Meter. Es wurden u.a. Gewässerbettaufweitungen mit Inseln und Stillgewässerzonen geschaffen. Ausgleichsflächen an der WürmFür den Bau der Bayernwerkstraße wurden insgesamt 2,5 ha Ausgleichsflächen geschaffen. Es wurden ca. 2300 Bäume verteilt auf 3 Ausgleichsflächen an der Würm, am Wehrstaudenbach und am Eichinger Wäldchen gepflanzt. An der Würm wurde zudem ein Seitengerinne angelegt. Ausgleichsfläche am Moosgraben Als Ausgleich für den Neubau des Fachmarktzentrums an der Münchner Straße wurde der Moosgraben und der südliche Uferbereich umgestaltet. Vorrangiges Ziel der Maßnahme ist dabei eine Verbesserung des Lebensraumangebots für die bedrohte Libelle "Helm-Azurjungfer", die hier ihr größtes Vorkommen in Bayern hat. Eine Tafel am nördlichen Uferbereich informiert über das Vorhaben. Fußgänger und Hundebesitzer werden gebeten, den nördlich des Moosgrabens gelegenen Fuß- und Radweg zu benutzen, da die Ausgleichsfläche als Rückzugsgebiet für bedrohte Tier- und Pflanzenarten angelegt wurde. ÖkokontoflächenUnter "Ökokonto" versteht man einen Flächenvorrat an ökologischen Ausgleichsflächen, der bei späteren Eingriffen in Natur und Landschaft wie z.B. Baumaßnahmen im Rahmen von Kompensationsmaßnahmen zur Verfügung steht. Mit der Anlage einer ökologischen Ausgleichsfläche, die sich nicht unbedingt im Gemeindegebiet selbst befinden muss, geht die Gemeinde in Vorleistung und legt die Kosten der Maßnahme bei späteren Bauträgern um. Bereits im Jahr 2001 wurde in Ampermoching auf einer gemeindeeigenen Fläche von 4,7 ha ein artenreiches Grünland mit Feuchtstellen und Gehölzstrukturen geschaffen. Im Jahr 2009 entstand im Krenmoos am westlichen Rand des Schwarzhölzls auf einer Fläche von 0,89 ha ein Feuchtbiotop. Der kürzlich verstorbene Vogelschützer Josef Koller hatte dort im Laufe eines Jahres 115 verschiedene Vogelarten kartiert. |  |
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